Leistungen

Allgemeine Hinweise

Um Krankheiten im Bereich des Enddarms vorzubeugen, kann man im Alltag viel tun:

Ernährung

Ernähren Sie sich ballaststoffreich mit reichlich Flüssigkeitszufuhr – je nach Flüssigkeitsverlust (beispielsweise durch Schwitzen oder Durchfälle) 2 bis 3 Liter täglich. Vermeiden Sie auf jeden Fall Abführmittel.

Bewegung

Sorgen Sie für tägliche, ausreichende Bewegung. Vermeiden Sie Sportarten bei denen die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur über das normale Maß hinaus belastet werden (z. B. Krafttraining). Durch Schwimmen und Radfahren können Sie den venösen Rückstrom aus der unteren Körperhälfte am besten anregen.

Stuhlentleerung

Vermeiden Sie starkes Pressen und lange Verweildauer auf der Toilette. Dadurch üben Sie einen anhaltenden Druck auf die Analregion aus, durch den es im Laufe der Zeit zu einer zunehmenden Überlastung der Schwellkörper mit nachfolgender Hämorrhoidalvergrößerung kommt. Ebenso wird die Entstehung eines inneren Mastdarmvorfalls begünstigt.

Hygiene

Die wirkungsvollste und verträglichste Form der Reinigung des Analbereiches erfolgt mit klarem Wasser. Gerade wenn es bereits zu Veränderungen der Haut in dieser Region gekommen ist, verzichten Sie bitte vollständig auf Seifen und feuchte Reinigungstücher. Als Toilettenpapier verwenden Sie bitte weißes, weiches und nicht parfümiertes Papier.

Anatomie des Enddarms

Anatomie des Enddarms

1 Hämorrhoiden
2 Krypte mit Afterdrüsen
3 Perianale Venen
4 Analkanal
5 Äußerer Schließmuskel
6 Innerer Schließmuskel
7 Enddarm