Behandlungsgebiete

Magenspiegelung (Ösophago-, Gastro-, Duodenoskopie)

Bei dieser Untersuchung werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm mit Hilfe eines flexiblen, hochauflösenden Videoendoskopes eingesehen. Die Schleimhaut kann aufgrund der Vergrößerung bis auf das 15- fache exakt untersucht werden.

Oberbauchbeschwerden, die häufig auch als „nervöser Magen“ bezeichnet werden, sind in der Regel mit Veränderungen der gesunden Magenschleimhaut verbunden. Es kann sich um oberflächliche Entzündungen, aber auch um Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, selten auch um eine Tumorerkrankung des Magen handeln.
Der Nachweis des Bakteriums Helicobacter pylori wird bei der Magenspiegelung routinemäßig durchgeführt. Dieses Bakterium wird unter anderem mit der Entstehung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren, Magenlymphomen und auch Magenkrebs in Verbindung gebracht. Die Behandlung nach erbrachtem Infektionsnachweis erfolgt in der Regel durch eine einwöchige antibiotische Therapie.

Zunehmende Bedeutung erhält die Magenspiegelung bei der Erkennung der sogenannten Refluxkrankheit. Es handelt sich um Entzündungen der unteren Speiseröhre ausgelöst durch übertretenden Magensaft. Neben dem klassischen Sodbrennen können auch Schmerzen hinter dem Brustbein auf diese Erkrankung hinweisen.

Die Untersuchung wird in der Regel mit einer Schlafspritze, auf Wunsch auch unter anästhesiologischer Überwachung durchgeführt.

Anatomie des Enddarms

Anatomie des Enddarms

1 Hämorrhoiden
2 Krypte mit Afterdrüsen
3 Perianale Venen
4 Analkanal
5 Äußerer Schließmuskel
6 Innerer Schließmuskel
7 Enddarm